das Ried


Pfrungener Burgweiler Ried
Das Pfrungener Burgweiler Ried ist ca 2600ha groß und grenzt an Wilhelmsdorf. Pflege und Landschaftsschutz wird hier groß geschrieben. Es ist das zweitgrößte Moor Süddeutschlands. Von 1973 - 1980 wurden viele Teile unter Naturschutz gestellt, insgesamt 758ha.
Zur Besucherlenkung wurden Riedlehrpfade angelegt.
Der Riedlehrpfad 1 entstand ca 1980 in Zusammenarbeit mit dem Fachkrankenhaus Ringgenhof, der Gemeinde Wilhelmsdorf und Naturschützern.
1992 wurde der Riedlehrpfad 2 erweitert. Wieder war die Gemeinde Wihelmsdorf beteiligt. Schulen, das Fachkrankenhaus Ringgenhof, die Zieglerschen Anstalten und Rotachwerkstätten waren ebenfalls daran beteiligt. In diesem Zusammenhang wurde 1993 das Klassenzimmer im Grünen eingerichtet und eingeweiht.

Das Naturschutzzentrum wurde ca 1993 / 1994 erworben und eingerichtet. der Träger ist seit 1994 der Schwäbische Heimatbund Tel.: 07503 - 739.
Schwäbischer Heimatbund

In Planung ist heute das Naturschutz-Großprojekt Pfrunger - Burgweiler Ried. Verantwortlich hierfür ist die Stiftung Naturschutz - Projektleiter: Stephan Romer Tel.: 07503 - 916541

Der industrielle Torfabbau wurde nach Beendigung der Verträge 1996 eingestellt.

Hochmoor Eulenbruck
Der Eulenbruck ist durch ein reichhaltiges Strukturmosaik von Wald- und Gebüschgesellschaften mit Grünlandnutzung bei einem durchweg hohen Nährstoffniveau charakterisiert. Der Wasserspiegel liegt in der Regel zu tief, wobei aber abgetorfte Grünländer und Waldgesellschaften durchaus als feucht zu bezeichnen sind.

Für die Vogelwelt dürfte die entscheidende Lebensraumqualität im Strukturmosaik des Gebietes liegen. Hiervon profitieren Vogelarten, wie z.B. Waldohreule, die vorwiegend im Eulenbruck brütet. In diesem Lebensraum entstand durch die Wiedervernässung eine geflutete Senke, die zwischenzeitlich teilweise verlandet und Brutplätze für eine Reihe von Wasservögel bietet, wie beispielsweise für den Zwergtaucher oder die Reiherente. Die großräumigen offenen Randbereiche des Vernässunsgebietes werden vom Weißstorch genutzt.

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